SuB am Samstag #5

sub5Bei der Aktion „SuB am Samstag“ von Frau Hauptsachebunt werden samstags einige Bücher aus dem heimischen „SuB“ (Stapel ungelesener Bücher) vorgestellt. Falls jemand eines der vorgestellten Bücher schon gelesen hat, oder gar eine gemeinsame Leserunde starten möchte, melde sie/er sich gern!

Dmitry Glukhovsky: Metro 2033/Metro 2034

Es ist das Jahr 2033. Ein verheerender Krieg hat weite Teile der Erde vernichtet und jegliches Leben unmöglich gemacht. Die Oberfläche wird beherrscht von unheimlichen Mutanten, die Jagd auf alles machen, was sich bewegt. Doch es gibt Überlebende: In den U-Bahn-Schächten der Moskauer Metro haben die Menschen eine bizarre Zivilisation entwickelt. Eine Zivilisation, die in großer Gefahr schwebt …

Normalerweise greife ich nicht zu Science-Fiction-Romanen. Davon bin ich in letzter Zeit aber immer wieder abgerückt, denn Der Marsianer und Planetenwanderer haben mir bewiesen, dass Science-Fiction sich nicht nur auf großer Leinwand gut macht, sondern auch gute Geschichten zu bieten hat, die es sich zu lesen lohnt. Deshalb stehen die beiden Metro-Romane schon seit ein paar Monaten im Regal.


Florian Arnold: Die Ferne

Aufgewachsen als Sohn eines Vulkanforscherehepaars ist Evren Attocker vor allem eins: fremd im Leben. Als er aus Versehen das eigene Elternhaus anzündet, ist das der Anlass für die Flucht in ein fernes Land, um jenseits des trügerischen Alltagsbewusstseins den eigenen Lebensmustern wie auch den großen Geschichten seiner Familie nachzuspüren. – Florian L. Arnolds zweiter Roman ist eine bildgewaltige Erzählung über die Irrwege des Erinnerns, über Freundschaft und Liebe, Einsamkeit und Verlust. Mit unbändiger Fabulierlust schafft der Autor unglaubliche Szenarien: ein Füllhorn von Bildern und Personen, in dem existenzielle Erfahrung und sinnliche Fantasiewelten zusammenwachsen.

Auf Arnolds Roman bin ich sehr gespannt. Ich durfte den Autor auf der Buchmesse kennen lernen und kann mir noch nicht ganz vorstellen, worum es in Die Ferne gehen wird. Eine Überraschung also.


Rachel Joyce: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.
Der preisgekrönte Roman von Rachel Joyce über Geheimnisse und lebensverändernde Momente, Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.

Dieses Buch lief mir in einem Second-Hand-Buchladen über den Weg. Ich hatte dunkel in Erinnerung, dass es eine Zeit lang auf verschiedenen Bestsellerlisten stand und wollte mal einen Blick hinein werfen. Seit dem hütet das Buch still seinen Platz im Regal.

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