Enid Blyton zum 120. Geburtstag: Entzauberung einer Kindheitsheldin

Einer der Vorteile davon, viele ältere Cousinen zu haben ist es, dass die große Kiste mit Kinder- und Jugendbüchern bereitsteht, sobald man lesen gelernt hat. Meine absoluten Lieblinge damals waren neben diversen Pferdebüchern natürlich die Reihen von Enid Blyton (1898–1968). Lissy, Dolly, Hanni und Nanni und besonders die Fünf Freunde habe ich derart verschlungen, dass meine Eltern froh gewesen sein müssen, dass der Nachschub dank besagter Kiste auf die nächste Zeit gesichert war. Viele von Enid Blytons Figuren waren mir vertrauter als meine Grundschulfreunde. Im Wald habe ich nach Heidekraut Ausschau gehalten, um wie die Fünf Freunde notfalls ein Zelt dort aufzuschlagen; das Internat war dank Dolly, Hanni und Nanni ein Sehnsuchtsort.

Spätestens nach dem elften, zwölften Lebensjahr verschwanden die Bücher allerdings wieder im Karton und gerieten auf einige Jahre in Vergessenheit. Als Teenagerin stieß ich einmal darauf, dass trotz der burschikosen George  (nach deren Vorbild ich mir ebenfalls die Haare abschneiden ließ) die Rollenbilder bei Blyton doch sehr traditionell waren. Eigentlich hatte immer Julius das Sagen, Anne kümmerte sich ums Essen. Und gab es eigentlich auch männliche Handarbeitslehrer an den Internaten? Warum waren „die Zigeuner“ eigentlich immer kriminell? Doch beim Lesen als Kind waren Ort und Zeit der Geschichten unwichtig, man merkte ihnen ihr Alter auch kaum an. Dass das gerade bei den deutschen Ausgaben wohl bewusst so gehalten war, um die Bücher zeitlos zu machen, las ich vor kurzem. Es hat ja funktioniert. Auch, dass die Reihen von Ghostwritern fortgeführt wurden. Es störte mich nicht besonders.

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Als ich an einem ruhigen Abend vor einiger Zeit zum ersten Mal im Internet nach den Buchreihen meiner Kindheit suchte, musste ich jedoch zwei Dinge feststellen:
Erstens, nicht alle Kinderbuchautoren haben wohlklingende Namen. In den 70er/80er Jahren waren Pseudonyme offenbar wirklich beliebt. So weit, so unspektakulär. Es können eben auch nicht alle Tina Caspari heißen.
Dann aber ein kleiner Schock: Enid Blyton soll im wahren Leben eine ziemliche Hexe gewesen sein. Ihre beiden Töchter stritten nach dem Tod der Autorin um die Deutungshoheit über ihre Mutter. Während die ältere Gillian voller Bewunderung für ihre Mutter ist und versichert, dass Blyton das Elternbild lebte, das sie auch in ihren Büchern vorgab, beschreibt Imogen ihre Mutter als arrogant und kühl, launisch und von ihren Kindern abgewandt. In der BBC-Filmbiografie „Enid“ (2009) (hier zum Trailer) hat sich klar die letzte Deutung durchgesetzt. Auch als Erwachsene war ich erstaunt – und betrübt – darüber, dass eine solche Unsympathin all die tollen Bücher geschrieben haben soll, die ich als Kind geliebt habe. Sehenswert ist der Fernsehfilm aber allemal; nie hatte ich mir Gedanken über das Leben Blytons gemacht, mich auch als Kind nie gefragt, wie sie ihre Unmengen von Büchern verfassen konnte. Schreiben kann man genauso schnell wie lesen, war wohl die damalige Vermutung. Zumindest in Blytons Fall schien das fast zutreffend gewesen zu sein. Ihre mehr als 750 Bücher muss sie wie am Fließband produziert haben.

Interessant finde ich, dass ich mir als Kind (und auch später nicht, bis ich durch den Film darauf gestoßen wurde) nie Gedanken über die Autoren meiner Lieblingsbücher gemacht habe. Das hing vielleicht auch damit zusammen, dass es noch kein Internet gab und die wenigen Zeilen unter dem Bild des netten lächelnden Menschen auf der Innenseite der Bücher ausreichen mussten. Aber sie reichten auch immer aus. Ob eine Kinderbuchautorin, die sich zur Marke macht, sympathisch sein muss, ob sie, wenn sie es denn nicht ist, ihre Bücher trotzdem gefallen dürfen; ob man Sexismus und Xenophobie einfach „raus streichen“ kann, um ein solides Kinderbuch zu erhalten – diese Fragen tauchen erst jetzt auf.

Die Bücher waren für mich damals tolle Abenteuergeschichten, die immer Lust auf die großen Ferien und auf Waldabenteuer mit Freunden machten. Auch, wenn dabei zum Glück nicht hinter jedem Baum ein Kriminalfall lauerte. Weil ich die Bücher gern so in Erinnerung behalten will, habe ich sie nie wieder gelesen. Erst recht nicht, nachdem ich die Blyton-Biografie gesehen habe. Sollte ich aber in die Verlegenheit kommen, mit einem Kind über die Bücher zu sprechen, würde ich zumindest fragen, ob es nicht auch findet, dass Julius ein ziemlich unfairer Rechthaber ist.

striche

Zum Weiterlesen:

Die BBC hat eine englischsprachige Interview-Sammlung und eine Zusammenstellung von persönlichen Briefen Enid Blytons, die 2008 zur beliebtesten Autorin Englands gewählt wurde.

Die Homepage der Enid-Blyton-Society.

Abbildungen: 
– 1st German edition published by Blüchert Verlag, Hamburg in 1953,
illustrated by C. Benedek with the title Five Friends Explore Treasure Island
– Early German reprint published by Blüchert Verlag, Hamburg,
illustrated by Nikolaus Plump
– aktuelle Ausgabe von 2015, cbj Verlag.

 

18 Gedanken zu “Enid Blyton zum 120. Geburtstag: Entzauberung einer Kindheitsheldin

  1. Alexandra Wendt schreibt:

    Interessante Fragen, die du aufwirfst! Ich habe einen Band von Hanni und Nanni erst vor gut einem Jahr gelesen – ansonsten kannte ich Blytons Geschichten nur aus Fernsehserien. Ja, man merkt den Geschichten an, dass sie in einer anderen Zeit geschrieben wurden. Aber ich finde das okay so. Sie hat die Dinge in ihrem Buch eingefangen, wie sie eben damals waren: Auf einem Mädcheninternat gab es nun mal keine männlichen Lehrer. Sie hat kein Utopia erfunden, sondern die Dinge so beschrieben, wie sie sie kennengelernt hat. Ihr deshalb Sexismus vorzuwerfen, halte ich für übertrieben.
    Und: Ist es wichtig zu wissen, wer der Autor dieser oder jener Geschichte ist, was das für ein Mensch ist? Ich interessiere mich grundsätzlich nicht für die Autoren. Ich lese ihr Buch wegen der Geschichte und nicht wegen dem Menschen, der dahinter steht. Insofern frage ich mich immer: Inwieweit ist das Leben und der Charakter des Autors für die Geschichte relevant? Warum sollten die Geschichten von den fünf Freunden schlecht sein – nur weil die Person, die sie erfunden hat, vielleicht nicht ganz so nett war?
    Liebe Grüße, Alex

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    • Wissenstagebuch schreibt:

      Hallo Alex,
      danke für deinen Kommentar. Bei Blyton finde ich interessant, dass sie – zumindest so, wie es das BBC-Biopic vermittelte – ja nicht in die Frauenrolle passte, die sie selbst herbei schrieb. Die Diskrepanz hier hat mich beeindruckt. Wobei Kinderbücher zu dieser Zeit vielleicht auch nicht den Anspruch hatten, Geschichten von Außenseitern zu erzählen, die sich den gesellschaftlichen Konventionen nicht anpassen (nicht, dass es sie nicht gegeben hätte: „Ilses Backfischjahre“!).
      Interessant, dass für dich persönlich der Autor oder die Autorin erst einmal zweitrangig ist. Bei mir ist es anders, sobald mir Geschichte und Stil gefallen (oder auch überhaupt nicht), recherchiere ich zum Autor und versuche herauszufinden, was für ein Mensch hinter der Geschichte steht. Schlecht sind die Geschichten den Fünf Freunde bestimmt nicht, egal, was für eine Person Enid Blyton nun gewesen sein mag – sie schafften und schaffen es hoffentlich auch noch in Zukunft, Generationen von kindern zu unterhalten – das ist für sich genommen doch eine wirklich große Leistung. Wie kommt es, dass du erst „so spät“ zu Hanni und Nanni gekommen bist?
      Viele Grüße, Jana

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      • Alexandra Wendt schreibt:

        Hallo Jana,
        mir reicht es meistens zu wissen, wann der Autor geboren wurde und wo er lebt (oder gelebt hat). Das kann man ja in den meisten Fällen auf dem Einband nachlesen 😉 Ich habe mal vor langer Zeit eine blöde Erfahrung mit Autorenrecherche gemacht: Ich war vielleicht 16 und habe mit meiner besten Freundin zusammen eine Elfen-Buchreihe gelesen, eine liebevolle, traumhafte Mädchengeschichte. Wir waren beide Hin und weg. Und dann erfuhren wir eines Tages, dass der Autor ein Mann war (der amerikanische Vorname hätte auch einer Frau gehören können). Wir waren schockiert und haben die Geschichte als nicht mehr lesenswert empfunden. Sehr klischeehaft, ja, aber so haben wir das damals in unserer Naivität entschieden. Seitdem versuche ich, ein Buch grundsätzlich unabhängig vom Autor zu bewerten – um nicht mich selbst schon im Vorhinein durch Vorurteile und Stereotype zu beeinflussen.

        Zu Hanni und Nanni kam ich, weil ich kurzzeitig eine Kindergeschichte in diesem Stil schreiben wollte und mir dachte, wenn ich mir Inspiration holen will, dann aus den Büchern und nicht nur der Kinderserie 😉
        Liebe Grüße, Alex

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        • Wissenstagebuch schreibt:

          Hallo Alex,
          ich glaube, die Erfahrung, dass eine Geschichte anders wirkt, je nachdem, ob sie ein Mann oder eine Frau geschrieben hat, kommt sehr häufig vor. Früher veröffentlichten Frauen doch regelmäßig unter männlichem Pseudonym oder gleich anonym, da habe ich noch drüber gelächelt, aber dann habe ich gelesen, dass die ersten Harry Potter-Ausgaben auch von eineM ominösen J. K. Rowling verfasst worden sein sollen… Das hat offenbar wirklich starken Einfluss auf die Leser. Auf mich auch, nachdem ich Blytons Biopic gesehen hatte, sah ich die Bücher auch anders. Wie schade, dass ihr die Reihe damals abgebrochen habt, obwohl sie euch zuvor so gut gefallen hatte.
          Falls du deine Geschichte veröffentlichst (oder überhaupt noch schreiben willst, das las sich so als hättest du den Plan aufgegeben?), teil gern den Link hier!
          Viele Grüße, Jana

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          • Alexandra Wendt schreibt:

            Hallo Jana,
            Ja, das von Rowling habe ich auch schon gehört. Eigentlich bitter, dass man auf solche Methoden zurückgreifen muss als Frau.
            ich habe die Kindergeschichte vorerst auf Eis gelegt, da ich mich in erster Linie um meine Prüfungen kümmern muss und den Rest meiner Freizeit in meine Hauptwerk stecke, ein Fantasyroman. Von daher gibt es nicht wirklich etwas über die Kindergeschichte zu berichten, es sind letzten Endes nur ein paar Ideenfetzen und zwei, drei Seiten Text geworden. Wenn ich mehr Zeit habe, setze ich mich vielleicht einmal wirklich daran 😉
            Ich fand auf jeden Fall inspirierend, wie stringent Blyton die Geschichte erzählt. Ohne viel Schnickschnack, keine tausend Erklärungen und Beschreibungen, stattdessen viele Dialoge und eine zügige Handlung. Keine schlechte Kombination, dem Erfolg ihrer Bücher nach zu urteilen 😉
            Liebe Grüße, Alex

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            • Wissenstagebuch schreibt:

              Auf jeden Fall!
              Dass die Geschichten immer ziemlich ähnlich sind, sorgt dafür, dass sich schnell viele Bücher schreiben ließen. Von Blyton lässt sich in der Hinsicht bestimmt eine Menge lernen. 😉 Viel Erfolg bei deinen Prüfungen!
              Viele Grüße, Jana

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  2. lillysjoeberg schreibt:

    Hallo Jana,

    ja, das habe ich schon mal gehört, dass sie keine gute Mutter gewesen sein soll. Mich beeinflußt das schon. Also ich bin zB einem Autor auf Facebook gefolgt, dessen Bücher ich echt toll fand. Und dann stellte ich fest, dass ist ein ganz unsympathischer Typ. Immer am meckern und stellte andere User/Blogger zum Teil bloß. Das letzte Buch von ihm konnte ich dann nicht mehr genießen und ich werde auch keines mehr von ihm lesen.

    Was den Sexismus in Blytons Büchern angeht, sehe ich nicht ganz so eng, weil es zu damaligen Zeiten einfach anders war. Gut, es gab damals trotzdem starke Frauen, die sich gewehrt haben, aber das sehe ich ihr noch nach. Ich habe als Kind aber auch nur ihre Hanni und Nanni Bücher gelesen (und geliebt), Dolly war mir dagegen schon ein bisschen zu doof.
    Aber ich würde auf jeden Fall mit Kindern darüber reden, wenn sie die Bücher lesen. Auch einfach um ihnen bewusst zu machen, wie es damals war und was sich verändert hat.

    Ich habe Deinen Artikel hier verlinkt: http://lillysjoeberg.blogspot.de/2017/08/klick-mich.html#more
    Liebe Grüße
    Lilly erdbeertörtchen

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    • Wissenstagebuch schreibt:

      Hallo Lilly,

      du hast Recht, wenn man schon im Netzt als Autor aktiv sein will (oder meint, aktiv sein zu müssen), kann man schnell und leicht einen schlechten Eindruck hinterlassen, wenn man sich gehen lässt. Bislang bin ich noch nie zuerst auf einen Autor und dann seine Bücher gestoßen, aber das wird in facebook-Zeiten bestimmt nicht mehr lange dauern.

      Ich würde aus heutiger Perspektive auch auf jeden Fall behutsam mit Kindern über den Sexismus-Aspekt reden – denn ich wünsche den Büchern auch heute noch viele junge Leser. Allerdings bedürfen sie tatsächlich einer Einordnung.

      Vielen Dank fürs Verlinken und viele Grüße!
      Jana

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  3. Lieblingsleseplatz schreibt:

    Erstaunlich. Aber ja, stimmt, als Kind hat man sich nie Gedanken über die Autoren gemacht … heute ist es fast anders herum. Durch die Social Media Präsenz ist es schon oft so gegangen, dass ich eine Autorin dort sympathisch fand – oder auf der Messe, eine Lesung – und ich mir dann ihre Bücher angeschaut habe. Verrückt eigentlich. Denn alle Künstler haben doch so ihre Eigenheiten. Manches sollte lieber im Verborgenen bleiben und ich bin froh, dass ich das über Enid Blyton nicht schon als Kind gewusst habe!
    Liebe Grüße,
    Verena

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    • Wissenstagebuch schreibt:

      Mir geht es genauso. Als Kind konnte ich so die Geschichten einfach genießen; auch, wenn sie wirklich für eine ganz spezielle Altersgruppe geschrieben sind (denn du hast Recht, so etwas wie Dolly nutzt sich schnell ab). Ich denke auch, dass, trotz allen Marketings, Autoren keine Popstars sein müssen und ihr Privatleben (oder ihre Identität – Ferrante!) nicht um jeden Preis in die Öffentlichkeit gezerrt werden sollten. Bei Verstorbenen Autoren sehe ich das etwas lockerer. Da ist ja auch das historische Interesse da.
      Liebe Grüße, Jana

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      • Elias Faber schreibt:

        Hallo Jana,

        auch ich habe in meiner Kindheit und Jugend die Bücher von Enid Blyton verschlungen, vor allem die „Abenteuer“-Reihe.
        Mein eigentlicher Held war aber Karl May. Es gab nichts Schöneres, als mit ihm auf Abenteuerreisen in die fernsten Ländern einzutauchen. Mit 13 oder 14 habe ich das Karl May-Museum in Radebeul besucht und der Autor Karl May, der bis dahin für mich immer auch der Protagonist seiner Bücher war, wurde entzaubert. Ab diesem Zeitpunkt habe ich strikt zwischen Karl May und seinen Figuren getrennt und mir so meine Freude an den Büchern trotzdem bewahren können.
        Vor 2-3 Jahren habe ich aus Spaß wieder einmal zwei Bücher von ihm gelesen. Die Faszination von früher mochte sich nicht mehr einstellen. Dazu war dann doch zu Vieles klischeehaft gezeichnet und die Darstellung der Überlegenheit der abendländischen Kultur kaum erträglich.

        LG Elias

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  4. Kerstin schreibt:

    Hej Jana,
    ich habe Enid Blyton als Kind und Jugendliche geliebt. Mit Enid Blyton wurde meine Liebe zu Büchern geweckt. Und wie du war ich teilweise auch mehr mit den Protagonisten befreundet, als mit realen Menschen. Zu gerne habe ich mich in die Abendteuer gestürzt und die Welt um mich rum vergessen. Ich bin früher immer davon ausgegangen, dass es ein Mann ist. Enid klang für mich immer wie ein männlicher Vorname.
    Für mich sind die „Abenteuer- Serie“, die „Geheimnis um … Reihe“ und natürlich „Hanni und Nanni“ die liebsten Bücher meiner Kindheit. Mit Anfang 20 habe ich ein paar der Bücher ein zweites Mal gelesen. Die Faszination von früher war immer noch da. Ich finde diese Unbeschwertheit in den Büchern einfach schön. Und da ist es mir egal, wie die Autorin in Wirklichkeit war. Kinderbücher konnte sie auf jeden Fall schreiben.
    Peter Lustig kann sich da bei Enid Blyton mit einreihen. Er hat tolle Sachen geschaffen, war aber nicht unbedingt ein Freund von Kindern.
    LG Kerstin

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    • Wissenstagebuch schreibt:

      Hallo Kerstin,
      wie schön, dass die Faszination für die Blyton-Bücher bei dir nicht verloren gegangen ist. Der Verweis auf Peter Lustig ist interessant; als Gegenbeispiel fällt mir sofort James Matthew Barrie, der Peter Pan-Autor ein, der eine sehr große Zuneigung zu Kindern gehabt haben muss, was ihm ja sogar heute noch als Pädophilie-Vorwurf anhaftet.
      Kinderbuchautoren sind vermutlich auch ganz unterschiedlich; ich finde es immer spannend, etwas über ihren Hintergrund zu erfahren und kann das dann beim Lesen auch nicht ausblenden. Kann das Leseerlebnis erschönern oder verderben – je nachdem.
      Viele Grüße, Jana

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