18 Klassiker für 2018

20180212_203318-0162051109.jpegZugegeben: Ich bin spät dran mit diesem Beitrag. Es sind schon etliche Beiträge und Listen zur Reihe #18für2018 erschienen. Aber es tut Not, denn die Klassiker-Leseliste habe ich in letzter Zeit nur noch dadurch gepflegt, dass ich mir Bücher geliehen oder gekauft habe. Der Stapel mit ungelesenen Büchern ist dadurch ganz schön gewachsen. Eine richtige „Challenge“ soll diese Liste nicht sein, eher eine kleine Erinnerung, auf die ich im Laufe des Jahres zurückgreifen möchte. Diese Klassiker möchte ich in diesem Jahr lesen:

 

1. Das Dekameron von Giovanni Boccaccio (ca. 1349–1353)
100 Novellen fein und derb, tragisch und komisch.

2. Gargantua und Pantagruel von François Rabelais (1532–1564)
Romanzyklus um den jungen Riesen Pantagruel und dessen Vater Gargantua.

3. Wallenstein von Friedrich Schiller (1799)
Dramen-Trilogie im Zusammenhang mit dem Dreißigjährigen Krieg.

4. Mansfield Park von Jane Austen (1814)
Nach Stolz und Vorurteil soll es diesmal etwas satirischer zugehen.

5. Alice im Wunderland von Lewis Carroll (1865)
Kinderbuch und literarischer Nonsens.

6. David Copperfield von Charles Dickens (1849/50)
7. Große Erwartungen von Charles Dickens (1860/61)
8. Eine Geschichte aus zwei Städten von Charles Dickens (1859)
Dreimal Dickens, damit sich die wunderschöne Gesamtausgabe auch lohnt.

9. Aus dem Leben eines Taugenichts von Joseph von Eichendorff (1826)
Etwas Romantik in 2018.

10. Faust I und II von Johann Wolfgang von Goethe (1808/1832)
Der Klassiker schlechthin; Erfahrungen dann unter #GuteNachtmitGoethe.

11. Der Sandmann von E. T. A. Hoffmann (1816)
Wohl als Hörbuch und passend zur dunklen Jahreszeit.

12. Der Name der Rose von Umberto Eco (1980)
Philosophie, Krimi, Geschichte – ich bin gespannt.

13. Hundert Jahre Einsamkeit von Gabriel García Márquez (1967)
…wird mein erster Roman des Nobelpreisträgers.

14. Radetzkymarsch von Joseph Roth (1932)
Als Hörbuch, um den Wiener Schmäh auch zu hören.

15. Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien (1954/55)
Zum zweiten Mal nach langer Zeit und eingerahmt von Anhängen und Kurzgeschichten.

16. Unendlicher Spaß von David Foster Wallace (1996)
Meine Nemesis seit langer Zeit.

17. Schachnovelle von Stefan Zweig (1942)
Als Hörbuch und hoffentlich ohne Schachvergiftung.

18. Das kunstseidene Mädchen von Irmgard Keun (1932)
Sex and the City im Berlin der frühen 30er Jahre?

Striche klein

Habt ihr #18für2018 oder andere Lesevorsätze? Sind auch Bücher dabei, mit denen ihr euch schon seit längerer Zeit „herumschlagt“?

44 Gedanken zu “18 Klassiker für 2018

  1. Marion schreibt:

    „Unendlicher Spaß“ ist SO gut. Ich habe Wochen gebraucht, aber es hat so viel Spaß gemacht.
    Alice habe ich vor Jahren mal gelesen und mochte es auch sehr, und das kunstseidene Mädchen erst recht.
    Mein ewiger Klassiker sind die Pickwick Papers von Dickens. Das lese ich seit 2004. Ich habe zwar seit Ewigkeiten nicht mehr weitergelesen, aber ich habe es auch nie offiziell abgebrochen. Sicher lese ich das mal irgendwann zu Ende…

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    • Wissenstagebuch schreibt:

      Ja, mal sehen, ob ich den Foster Wallace in diesem Jahr bezwinge. Vorgenommen habe ich’s mir. In Alice habe ich ein paarmal reingelesen, da hat es überhaut nicht meinen Geschmack getroffen (war bei dem Zauberer von Oz ganz anders: https://wissenstagebuch.com/2017/02/20/l-frank-baum-der-zauberer-von-oz-1900/). Und das kunstseidene Mädchen habe ich jetzt ausgelesen: Das fand ich auch großartig.
      Die Pickwick Papers sind leider in meinem Sammelband nicht drin, aber danke für den Hinweis. Sobald den Koloss gelesen habe, mach ich mich auf die Suche nach weiteren Dickens-Büchern.
      „Nie offiziell abgebrochen“ ist auch gut! Müsstest du wieder von vorn anfangen, oder kannst du dich an die groben Zusammenhänge erinnern?

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  2. literaturreiseblog schreibt:

    Eine schöne Idee. Ich hatte mir zwar nie eine Jahresliste angefertigt, allerdings hin und wieder ebenfalls gezielt Klassiker zu Gemüte geführt. Das letzte war Dante Aleghieris „Comedia“ (Göttliche Komödie). Es war wirklich interessant, aber auch so anstrengend, dass ich es vermutlich nie wieder lesen werde 🙂
    Ansonsten habe ich mir von deiner Liste Goethes Faust schon seit Jahren vorgenommen……als Germanist sollte man das schonmal gelesen haben, aber nun ja 😉

    Und eine Geschichte aus zwei Städten ist ebenfalls sehr bekannt, das möchte ich auch mal irgendwann lesen.

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    • Wissenstagebuch schreibt:

      „Die göttliche Komödie“ möchte ich, sobald etwas mehr Luft ist nach dem Examen im Herbst auch lesen. Ich suche regelmäßig nach dem Inhalt angemessenen Ausgaben (schön illustriert, vielleicht sogar zweisprachig?), habe bislang aber noch keine gefunden, die mich vollends überzeugt hätte. Für Dante möchte ich mir ganz viel Zeit nehmen, gern auch Erläuterungen dazu lesen. 🙂

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      • literaturreiseblog schreibt:

        Okay, also ich kann dir meine verwendete Ausgabe kurz vorstellen. Ich habe die Ausgabe des Verlags „Manesse Bibliothek“ verwendet (https://www.randomhouse.de/Buch/Die-Goettliche-Komoedie/Dante-Alighieri/Manesse/e223706.rhd). Es ist zwar nicht zweisprachig (hätte ich auch nicht benutzen können^^), aber man hat vor und nach jedem Gesang Kommentare, die immer allgemein literarisch etwas erläutern (vorher) und dann nachher auf einzelne Fälle eingehen. Zum Beispiel wer ein genannte Person ist und warum Dante diese erwähnt, was es damit auf sich hat. Wie funktionieren bestimmte Bilder usw.; also im Grunde genommen hat man die Übersetzung und dazu seitenlange Erklärungen und Erläuterungen, die man natürlich auch überspringen kann. Aber ich habe sie alle immer gerne mitgelesen. 🙂
        Zu der Übersetzung kann ich nicht viel sagen. Mir hat sie gefallen, aber ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten und bin auch kein Dante-Experte, sodass ich sagen könnte, ob diese gut ist oder nicht.
        Ansonsten finden sich hin und wieder Zeichnungen drin, die einige Szenen illustrieren.

        Also Fazit: Diese Ausgabe fand ich super, da sie auf über 1000 Seiten zu den jeweiligen Gesängen sehr viele Kommentare liefert, die einem all das erklären, was man nicht gerade weiß, wenn man nicht zu jener Zeit im 13. Jhd. gelebt hat und auch gebildet war 😉

        Ansonsten kann ich es nur empfehlen. Ich fand es stellenweise aber auch wirklich anstrengend, doch ich wollte wissen, wieso es so bekannt ist und durch die Kommentare/Erläuterungen konnte man alles oder fast alles gut nachvollziehen, auch wenn die Kommentare kurz gehalten sind.

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        • Wissenstagebuch schreibt:

          Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Die Ausgabe von Manesse habe ich mir vor einiger Zeit kurz angeschaut und dann wegen ihres kleinen Formats (vielleicht willkürlich) wieder verworfen. Ich halte immer nach einer groß bebilderten Ausgabe Ausschau. Aber wenn du so viel Gutes über die Anmerkungen schreibst, nehme ich sie auf jeden Fall noch mal unter die Lupe.
          Die zweite Sprache wäre auch bei mir mehr die Freude am Unmöglichen und nur sinnvoll, um hin und wieder einen Blick auf ein einzelnes Wort zu werfen und – auch das Liebhaberei – den Originaltext vor Augen zu haben. (Ich freue mich seit der Schule wie ein Schneekönig, dass ich zufällig mit der gleichen Muttersprache aufgewachsen bin wie Goethe, Schiller und Co. )

          Ich finde es auch immer sehr anstrengend, parallel die Anmerkungen zu lesen und überspringe häufig einige, die „nur“ Quellenangaben enthalten. Aber ganz oft lohnt es sich für mich und fühle mich nach dem Lesen, als hätte ich in der Suppe der Weisheit gelöffelt. 😉

          Danke für den Manesse-Tipp!

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          • literaturreiseblog schreibt:

            Gern geschehen 🙂

            Also klein ist das Buchformat tatsächlich, das stimmt. Und es gibt auch nicht allzu viele Bilder, wenn du also nach so etwas suchst, dann wäre das eher die falsche Ausgabe. Allerdings weiß ich nicht, ob es Ausgaben mit mehr Bebilderungen überhaupt gibt.

            Zu den Kommentaren: Sie stehen immer vor und nach den Gesängen und beinhalten keine Quellenangaben wie in wissenschaftlichen Texten. Ich habe es immer der Reihe nach gelesen und konnte auch nach dem Gesang die Kommentare mit dem Text zuvor verknüpfen, da die Gesänge ja auch nicht wer weiß wie lang sind.
            Leider kenne ich ja keine anderen Ausgaben, also kann ich dir echt nicht sagen, ob die Manesse-Ausgabe nun ausführlich ist oder eher nicht, aber mir hat es vieles erklärt, was mir ohne verschlossen gelieben wäre 😉

            P. S.: Ich finde es auch toll, dass wir so viele große deutsche Autoren haben und das im Original quasi lesen können 😀

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  3. Pialalama schreibt:

    Hallo!

    Eine tolle Liste! Davon möchte ich dieses Jahr auch einige endlich lesen: An erster Stelle steht bei mir immer noch „Der Herr der Ringe“. Ich werde bald wahnsinnig, weil ich es immer noch nicht gelesen habe ( aber den Film im Schlaf nachspielen könnte!). Ansonsten habe ich von deiner Liste bisher nur „Faust“ gelesen. Teil 1 ist wirklich super, aber Teil 2: Meeeh. Ich glaube, sehr häufig meinen Menschen, wenn sie von „Faust“ reden sowieso nur den ersten Teil…

    Ich wünsche viel Vergnügen!

    Liebe Grüße,
    Pia!

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    • Wissenstagebuch schreibt:

      Hallo Pia,

      meine Faust-Ausgabe enthält Teil I und II und den Urfaust. Ich fange gerade erst an und freue mich schon, wenn ich so weit gelesen habe, dass ich Vergleiche ziehen kann.

      Zum Herrn der Ringe: Ja! Die Filme sind mir in bester Erinnerung (wird mal Zeit für ein Extended-Rewatching…), die Bücher hingegen gar nicht. Das habe ich bemerkt, als ich vor einigen Wochen die Anhänge zur Geschichte gelesen habe und mit einigen Namen und Begebenheiten gar nichts mehr anfangen konnte. Apropos, die Anhänge fand ich auch allein gelesen für sich sehr interessant. Bonus-Material sozusagen; an der Besprechung doktere ich noch herum, um Tolkiens Werk gerecht zu werden.

      Liebe Grüße
      Jana

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      • Pialalama schreibt:

        Ich schaue HDR mindestens 1 mal im Jahr an. Mein Freund macht aber inzwischen nicht mehr mit, weil wir auch nur die Extendet haben xD Aber ich kann halt nicht ohne …

        Ich habe auch schon gehört, dass das Buch um einiges mehr an HIntergrund-Indos zu im Film eher unscheinbarern Charakteren enthält. Aber das freut mich eigentlich sehr! Die Anhänge finde ich auch immer super! Ich finde es nur etwas schade, dass in der neuen Jubilumsausgabe keine Stammbäume mehr enthalten sind. Gerade hier sind sie doch richtig wichtig und hilfreich. Wenn ich bedenke wie oft ich schon bei den kleineren Büchern wie „Die Kinder Hùrins“ da nachgeschaut habe ….

        Viele Grüße!

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        • Wissenstagebuch schreibt:

          Mindestens einmal im Jahr? Das nenne ich einen echten Fan! 🙂
          Ich bin gerade auf der Suche nach Sekundärliteratur zu Tolkiens Weltenbau und etwaigen Rassismus-Vorwürfen, wenn dir da was über den Weg gelaufen ist, lass mich gern teilhaben.
          Die Stammbäume haben mich ein ums andere Mal wieder an Deck geholt, als ich irgendwo in der siebten Generation verloren gegangen bin und nicht mehr wusste, wer da wessen Vater oder Mutter war. Es stellte sich dann raus, dass es sich um den Onkel handelte. Da hab ich mich umso mehr über den Stammbaum gefreut. Bei HdR unabdingbar.

          Jetzt freue kommt noch mehr Vorfreude auf ein Wiedersehen mit Mittelerde auf.
          Viele Grüße!

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  4. reisenderbuecherwurm schreibt:

    Hallo Jana,

    das ist eine interessante Liste.
    Ich habe keine Leseliste für 2018, weil Leselisten für mich nicht funktionieren.
    Ich entscheide immer spontan nach Stimmung was ich als nächste lese.
    Allerdings will ich 2018 mehr Klassiker lesen.
    „Eine Geschichte aus zwei Städten“ liegt auch auf meinem SuB.
    „Der Name der Rose“ und „Hundert Jahre Einsamkeit“ wollte ich auch mal lesen. Von erstem habe ich mal den Film gesehen und fand den gut, aber ich weiß nicht wie nah der am Buch war.
    Bei „Der Herr der Ringe“ ist es bei mir wie bei dir. Ich habe es vor langer Zeit mal gelesen und würde es gerne Mal wieder lesen, aber ich weiß nicht, ob ich es dieses Jahr schaffe.

    LG
    Elisa

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  5. arcimboldis_world schreibt:

    Na, da hast Du Dir ja was vorgenommen – aber ich denke, nur so funktioniert das! Habe mir für 2018 auch vorgenommen, vermehrt wieder Klassiker neu- oder wiederzulesen, freu mich darauf. Ich werde mit den Bronte-Schwestern starten. Die haben mich vor langer Zeit sehr begeistert. Auf Deiner Liste sind einige spannende Sachen, teilweise neu für mich, teilweise heissgeliebt (z.B. Garcia Marquez – einer meiner Lieblingsautoren in jungen Jahren, wäre spannend, seine Bücher heute nochmals zu lesen…) – wünsche Dir viel Vergnügen und bin gespannt auf Deine Eindrücke. Herzlichst aus dem verschneiten Zürich. Adrian

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    • Wissenstagebuch schreibt:

      Hallo Adrian,
      danke für deinen Kommentar. Ich bin gespannt, wie die Klassiker mit der Examensphase zusammen gehen, aber vielleicht tragen sie ja auch zur Entspannung bei.
      Wenn die García Márquez gefallen hat, bin ich umso gespannter drauf. Ich habe mich noch nie mit jemandem über Buch oder Autor unterhalten und habe dementsprechend noch keine richtige Vorstellung davon, wie ich ihn einordnen kann. Eine ,,Überraschungstüte“, wenn man das bei einem so bekannten Buch denn so sagen kann.
      Von den Brontë-Schwestern habe ich bislang nur ,,Wuthering Heights“ gelesen, was mir damals auch gefallen hat, was ich aber unbedingt noch einmal lesen müsste, da mit Feinheiten mittlerweile völlig entfallen sind. Was gefällt dir an ihren Büchern? Kannst du vielleicht eine umfassende Gesamtausgabe empfehlen? Die würde sich bei mir lohnen, weil ich bislang kaum etwas von ihnen gelesen habe.

      Herzliche Grüße aus dem kalten – aber schneefreien – Berlin,
      Jana

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  6. ladysmartypants schreibt:

    Hallo 🙂
    Da hast du dir ja mächtig was vorgenommen für 2018.
    Darf ich dir als Germanistikstudentin einen Rat geben? Lass das mit Faust II und dem Radetzkymarsch mal lieber bleiben 😉 Von ersterem lass ich persönlich auch die Finger und durch zweiteres hab ich mich durchgequält.
    Als Ersatz könnte ich dir ein paar vergessene Klassiker empfehlen, die sich vermutlich besser lesen 😉 Ist natürlich nur meine persönliche Meinung, aber ich wollte dich zumindest gewarnt haben 😀

    Liebe Grüße,
    Smarty

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    • Wissenstagebuch schreibt:

      Hallo Smarty,
      danke für deinen Rat, aber Faust II muss sein – wenigstens einmal. Aber beim Radetzkymarsch muss ich dir Recht geben: Nach zwei Stunden Hörbuch bin ich heilfroh, dass ich mir das Werk nicht in gedruckter Form gekauft, sondern über die ONleihe ausgeliehen habe. Patriarchat und Militär empfinde ich als dermaßen überzeichnet, dass es schon unfreiwillig komisch ist. Vielleicht durchschaue ich die ganze Geschichte nach zwei Stunden Hören auch noch nicht, aber ich fand, dass sich einige Szenen unheimlich in die Länge zogen. Puh.
      Vergessene Klassiker immer gerne! Ich freu mich über Tipps für meine ,,Backlist“. 😉
      Liebe Grüße
      Jana

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      • ladysmartypants schreibt:

        Huhu 🙂
        Na dann viel Spaß und Durchhaltevermögen 😉
        Ich musste es für die Uni lesen, ich fühle also mit dir. Wobei ich „Barbara oder Die Frömmigkeit“ von Werfel noch zehnmal schlimmer fand!

        Vor allem im Englischen gibt es viele Bücher, die nicht so viel Aufmerksamkeit und Liebe bekommen, wie sie eigentlich verdient hätten. Einer meiner Lieblinge ist North and South von Elizabeth Gaskell. Nicht wirklich vergessen, aber extrem gut ist Jane Eyre. Kate Chopin ist auch noch extrem interessant, vor allem wenn man den historischen Hintergrund bedenkt. Shakespeare ist alles andere als vergessen, sollte aber auf keiner Liste fehlen. 😉
        Zu deutschen Werken – Franz Innerhofers „Schöne Tage“ bietet einen schockierenden Einblick in das Landleben nach den Kriegen, „Wohin rollst du, Äpfelchen“ von Leo Perutz ist auch ziemlich cool.

        Liebe Grüße,
        Smarty

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        • Wissenstagebuch schreibt:

          Hallo Smarty,

          vielen Dank für diese Tipps, da habe ich gleich etwas zum Recherchieren. Jane Eyre habe ich vor ein paar Jahren abgebrochen, auch eine Verfilmung, die ich gesehen habe, fand ich nicht so toll. Vielleicht gebe ich der Geschichte demnächst nochmal eine Chance.
          Shakespeares Werke tummeln sich auf meiner Klassiker-Leseliste (https://wissenstagebuch.com/150-buecher/), deshalb werde ich mir in der nächsten Zeit mal eine Gesamtausgabe zulegen müssen.
          Franz Innerhofers „Schöne Tage“ hab ich mir gleich gemerkt, ohne es bislang gelesen zu haben: Vielleicht würde dir Szilárd Borbélys ,,Die Mittellosen“ gefallen? https://wissenstagebuch.com/2016/08/23/szilard-borbely-die-mittellosen/

          Liebe Grüße von einer schon in fleißige Recherche vertieften
          Jana

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          • ladysmartypants schreibt:

            Welche Verfilmung hast du gesehen? Es gibt ja mehrere 😀
            Ah, die hab ich nicht gesehen, aber gut zu wissen, dass du auf den Barden persönlich nicht vergessen hast 😉
            Da ich Innerhofer für die Uni gelesen hab, würd ich jetzt instinktiv eher nein sagen. Mich hat das Werk zwar beeindruckt, aber es ist nicht wirklich mein übliches Genre, sagen wir mal so. Aber trotzdem vielen Dank für den Tipp 🙂

            Liebe Grüße,
            Smarty

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    • Wissenstagebuch schreibt:

      Hallo, das freut mich! Ich habe Irmgard Keun gelesen (hat mir gut gefallen) und die Schachnovelle gehört (hat mir auch gut gefallen). Dann habe ich noch Radetzkymarsch zur Hälfte angehört (puh… schwierig). Besprechungen folgen!
      Deine Klassiker-Bucket-List schaue ich mir gleich mal näher an.
      Viele Grüße
      Jana

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